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Te Puia und Maori

Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao

Ja, und wieder geht es um Vulkane. Oder eher um Vulkanische Aktivitäten. Ein, zu mindest für mich sehr interesanntes Thema! Nein, ernsthaft. Vulkane haben so viel Kraft! Aber trotzdem. Zum vielleicht beeindrucksten, was ich bisher in Neuseeland gesehen habe, ist vielleicht der Geysir. Oder eher die Geysire.

Aber erst mal zum wesentlichen: Te Puia macht den Namen nur einfacher. So nennt sich das Gebiet aber nicht. Die Region, in der die Vulkan, Geyire und auch ein Dorf der Maori (Ureinwohner Neuseelands) liegen,  heißt Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao. Das ist der Name des Geothermalgebiets, er bedeutet ´der Versammlungplatz für die Kriegszüge von Wahiao´. Langer Name? Allerdings!

Vulkane, Geysire und Mudpools

Das ehemalige Dorf wurde in einem Krater eines Vulkanes gebaut.  Und es gibt sehr viele Mudpools, also Schlammlöcher in Whakarewarewatanga, wie es häufig abgekürzt wird.  Der Schlamm aus diiesen Löchern wird häufig für Gesichtsmasken genutzt, aber man sollte sich den Schlamm nicht selbst holen, da die Löcher wie Treibsand sind, und dazu noch relativ tief. Und als wäre das nicht genug, würde man während des Ertrinkens auch noch gekocht. Die Löcher sind größtenteils nämlich sehr heiß!

Aber, zumindest für mich, waren die Geysire am interesanntesten! Ich habe zwei von ihnen gesehen. Den Pohuto, laut unserem Guide der größte Geysir der südlichen Hemisphere, haben wir glücklicherweise gesehen. Und auch den Prince of Wales Feathers-Geysir haben wir gesehen. Er kündigt normalerweise den Pohuto an. Der Pohuto-Geysir kann im übrigen bis zu 30 (!) Meter hoch werden. Der Prince of Whales Feathers-Geysir nur sieben.

Maori

Und dann gibt es da auch noch die Maori. Whakarewarewatanga ist aber nicht der einzige Ort, der mit den Maori zu tun hat, den wir besucht haben. Es gibt nämlich auch noch die sogenannten Waitangi treaty grounds. Relativ bekannte Felder, wo einer der wichtigsten Verträge in Neuseelands Geschichte unterschrieben wurde. Zwischen Maori und Europäern. Sie liegen gegenüber von Russel, einem Ort in der Bay of Islands. In den Bay of Islands, die durchaus einen Besuch wert sind, ist auch Paihia, wo wir übernachtet haben.

Maori sind vermutlich so circa um das 13. Jahrhundert von anderen Pazifischen Inseln nach Neuseeland gekommen. Sie haben demnach zwar keine so lange Geschichte, wie zum Beispiel Europäer, aber durchaus eigene eigene Sprache, und eine eigene Kultur. Es gibt viele Tänze. Den sogenannten Kapa Haka, einen ehemaligen Kriegstanz, der heute zum Beispiel von den All Blacks (der neuseeländischen Rugbymanschaft) vor Rugbyspielen gemacht wird, zum Beispiel. Es ist sehr beeindruckend, und durchaus einen Besuch wert!

Alles Liebe, Jana

Wai-O-Tapu

Ein besonderer Ort!

Das bin ich in Wai-O-Tapu

Ja, das ist ein echt besonderer Ort! Dort sieht man so viele Farben. Die ganzen Farben werden durch Minerale erzeugt. Durch Eisen zum Beispiel! Eisenoxid erzeugt nämlich eine rote Farbe. Ein relativ bekanntes Foto gibt es zum Beispiel von einem See, davon habe ich leider kein eigenes. DIeses Foto zeigt einen See, und der Rand ist rot. Glaubt mir! Das ist echt beeindruckend!

Es gibt außerdem ein paar sehr seltsame Seen. Zum Beispiel einen Gelb-grünen. Neon. Sehr seltsam! Glaubt mir! Wenn man das sieht, glaubt man erst nicht, dass es real ist! Wenn ihr das gerne mal sehen wollt, oder insgesamt mal echt sprachlos sein wollt, solltet ihr dort hin gehen.  Denn es ist wirklich beeindruckend! Außerdem sind die Bäume dort aufgrund einer Alge orange. Ernsthaft Orange. EIn wenig verwirrend. Glaubt mir! Aber vor allem interessant!

Bei den Seen sieht man übrigens wieder die Vulkanische Aktivität! Die sind nämlich warm. Also sehr warm! Beinahe kochend… Es war sehr toll dort!

Alles Gute, Jana

Hot Water Pools und Hot Water Beach

Hot Water Pools

Die gibt eigentlich in ganz Neuseeland, jedenfalls werden wir dort auch auf der, von der Schule organisierten Südinsel Tour hingehen. Ich mag die eigentlich ziemlich gerne, also die Pools, nicht die Südinsel oder die Schule. Oder, eigentlich alles drei… Naja, jedenfalls ist das ein sehr cooles Gefühl, wenn man in diesen Pool hineingeht. Es ist einfach nur warm. Wie ein Whirlpool, nur das man weiß, es ist echt. Ein durchaus sehr seltsames Gefühl! Außerdem sind dort sehr viele Mineralien in dem Wasser.  Ein wenig seltsam, denn das Wasser erscheint dadurch trüb, und nicht unbedingt sauber, aber es ist sehr cool dort zu schwimmen. Vor allem ist es sehr entspannend!

Hot Water Beach

Der Hot Water Beach ist ebenfalls auf der Nordinsel. Es ist ein Ort, wo man kleine Löcher in den Sand gräbt, dann kommt dort warmes Wasser heraus. Das Wasser kommt halt sowieso irgendwann, wenn man an Stränden weit genug gräbt, aber das es heiß ist, ist das besondere. Der Erdboden ist dort sehr dünn, und deshalb ist der Sand sehr heiß, manchmal sogar zu heiß. Der heiße Sand wärmt dann auch das Wasser auf. Es ist also wie ein natürlicher Whirlpool. Eine Art Heizung. Ich finde das, wieder einmal, sehr faszinierend. Aber für mich waren die Löcher, die wir gegraben haben, leider viel zu heiß. Deshalb war ich sehr viel im Ozean schwimmen. Die Wellen waren sehr schön. An sich werde ich auf dem Nordinsel Trip wohl in Erinnerung bleiben, als die Person die überall schwimmen war, sogar bei 13 °C Außentemperatur in einem See. Das war ein sehr schönes Erlebnis!

Alles Liebe, Jana