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Südinseltour – Tag 3

Heute haben wir das erste mal In Wanaka geschlafen. Es ist echt toll dort! Danach waren wir Stand-up-paddlen. Okay, dafür gibt es wohl kein richtig deutsches Wort. Paddleboarden ist schließlich auch englisch… Nun ja, ihr wisst, was ich meine, oder?

Wenn nicht, hier eine kurze erklärung: Man steht auf einem etwas breiteren und längeren Surfboard und paddelt irgendwo hin. In unserem Fall zu einer kleinen Insel in der Mitte von Wanaka. Okay, nicht in der Mitte, aber relativ weit weg. Zurück bin ich mit einem Kajak gekommen. Da haben wir nämlich herumgewechselt, wer was fährt. Ich persönlich mag aber die Boards mehr! Hat jemand von euch schon beides gemacht? Wenn ja, was andet ihr besser?

Am nachmittag sind wir dann Fahrradfahren gewesen. Ein echt schöner Sport! Es war eher Mountainbiking, aber trotzdem! Und die Strecke war etwas anspruchsvoller, als einfach nur Straße. Ich vermisse es wirklich Fahrradzufahren! Bei meiner Gastfamilie habe ich nämlich kein Fahrrad. Auf der Strecke haben wir sehr viele echt tolle Plätze gesehen! Und wir waren schwimmen! An sich haben wir auf diesem Trip sehr viel Sport gemacht. Und wir waren oft schwimmen, aber wer wäre ich, mich darüber zu beschweren? Ich mag schwimmen!

Am Abend hatten wir dann wieder Zeit. Gestern haben wir den Charlie und die Schokoladenfabrik gesehen. Dort wo wir wohnen, in dem Motel, kann man sich DVDs ausleihen. Heute wollten wir nicht noch einen Klassiker, sondern einen Neuseeländischen Film sehen. Oder eher einen, der hier gefilmt wurde. Nein, nicht Herr der Ringe, und auch nicht Avatar. Auch Narnia wurde hier gedreht. Wir haben also den ersten Narniafilm gesehen. Er war echt schön!

Alles liebe, Jana

Te Puia und Maori

Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao

Ja, und wieder geht es um Vulkane. Oder eher um Vulkanische Aktivitäten. Ein, zu mindest für mich sehr interesanntes Thema! Nein, ernsthaft. Vulkane haben so viel Kraft! Aber trotzdem. Zum vielleicht beeindrucksten, was ich bisher in Neuseeland gesehen habe, ist vielleicht der Geysir. Oder eher die Geysire.

Aber erst mal zum wesentlichen: Te Puia macht den Namen nur einfacher. So nennt sich das Gebiet aber nicht. Die Region, in der die Vulkan, Geyire und auch ein Dorf der Maori (Ureinwohner Neuseelands) liegen,  heißt Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao. Das ist der Name des Geothermalgebiets, er bedeutet ´der Versammlungplatz für die Kriegszüge von Wahiao´. Langer Name? Allerdings!

Vulkane, Geysire und Mudpools

Das ehemalige Dorf wurde in einem Krater eines Vulkanes gebaut.  Und es gibt sehr viele Mudpools, also Schlammlöcher in Whakarewarewatanga, wie es häufig abgekürzt wird.  Der Schlamm aus diiesen Löchern wird häufig für Gesichtsmasken genutzt, aber man sollte sich den Schlamm nicht selbst holen, da die Löcher wie Treibsand sind, und dazu noch relativ tief. Und als wäre das nicht genug, würde man während des Ertrinkens auch noch gekocht. Die Löcher sind größtenteils nämlich sehr heiß!

Aber, zumindest für mich, waren die Geysire am interesanntesten! Ich habe zwei von ihnen gesehen. Den Pohuto, laut unserem Guide der größte Geysir der südlichen Hemisphere, haben wir glücklicherweise gesehen. Und auch den Prince of Wales Feathers-Geysir haben wir gesehen. Er kündigt normalerweise den Pohuto an. Der Pohuto-Geysir kann im übrigen bis zu 30 (!) Meter hoch werden. Der Prince of Whales Feathers-Geysir nur sieben.

Maori

Und dann gibt es da auch noch die Maori. Whakarewarewatanga ist aber nicht der einzige Ort, der mit den Maori zu tun hat, den wir besucht haben. Es gibt nämlich auch noch die sogenannten Waitangi treaty grounds. Relativ bekannte Felder, wo einer der wichtigsten Verträge in Neuseelands Geschichte unterschrieben wurde. Zwischen Maori und Europäern. Sie liegen gegenüber von Russel, einem Ort in der Bay of Islands. In den Bay of Islands, die durchaus einen Besuch wert sind, ist auch Paihia, wo wir übernachtet haben.

Maori sind vermutlich so circa um das 13. Jahrhundert von anderen Pazifischen Inseln nach Neuseeland gekommen. Sie haben demnach zwar keine so lange Geschichte, wie zum Beispiel Europäer, aber durchaus eigene eigene Sprache, und eine eigene Kultur. Es gibt viele Tänze. Den sogenannten Kapa Haka, einen ehemaligen Kriegstanz, der heute zum Beispiel von den All Blacks (der neuseeländischen Rugbymanschaft) vor Rugbyspielen gemacht wird, zum Beispiel. Es ist sehr beeindruckend, und durchaus einen Besuch wert!

Alles Liebe, Jana