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Südinseltrip – Tag 1

Heute sind wir losgefahren. Wir haben uns erst an der Schule getroffen, und dann sind wir nach Tekapo gefahren. Auf dem Weg hatte ich den angeblichen Pie in ganz Neuseeland. Das war so lecker! Unbedingt einen Besuch wert!

Dann sind wir weiter nach Tekapo. Tekapo ist eine kleine Stadt an einem See. Der See ist nicht ganz soo klein… Nee, der See ist relativ groß, nich sko wie Taupo, aber groß!

Wir waren wandern, sind zu einem Aussichtispunkt gegangen. Der Blick war unglaublich! Wirklich, und der See ist einfach so schön! Mit den Bergen und dem Schnee in Hintergrund. Einfach nur schön. Und dort war eine Sternwarte. Die Sterne dort sind einfach nur unmöglich schön. Wirklich wirklich schön, meine ich! In dem See sollte man eigentlich besser nicht schwimmen gehen, zumindest laut meinen Lehrerinnen, weshalb wir in Hot water springs waren. Wieder. Ich finde es immer noch schön, und vor allem entspannend, aber ich glaube ich war mittlerweile einfach zu oft in solchen Schwimmbädern… Trotzdem ist auch der Ausblick aus diesen Pools echt erwähnenswert! Der war nämlich besser, als bisher überall sonst. Selbst in Taupo, wo wir ebenfalls in Hot Pools waren, war er nicht so toll. Und dort konnte man über den see sehen und am anderen Ende des Sees, also von Taupo, Lichter einer anderen Stadt sehen. Atemberaubend, aber nicht so toll wie hier. Hier kann man den Ausblich einfach nicht beschreiben. Das muss man gesehen haben, um zu verstehen, was ich meine.

Alles Liebe, Jana

Te Puia und Maori

Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao

Ja, und wieder geht es um Vulkane. Oder eher um Vulkanische Aktivitäten. Ein, zu mindest für mich sehr interesanntes Thema! Nein, ernsthaft. Vulkane haben so viel Kraft! Aber trotzdem. Zum vielleicht beeindrucksten, was ich bisher in Neuseeland gesehen habe, ist vielleicht der Geysir. Oder eher die Geysire.

Aber erst mal zum wesentlichen: Te Puia macht den Namen nur einfacher. So nennt sich das Gebiet aber nicht. Die Region, in der die Vulkan, Geyire und auch ein Dorf der Maori (Ureinwohner Neuseelands) liegen,  heißt Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao. Das ist der Name des Geothermalgebiets, er bedeutet ´der Versammlungplatz für die Kriegszüge von Wahiao´. Langer Name? Allerdings!

Vulkane, Geysire und Mudpools

Das ehemalige Dorf wurde in einem Krater eines Vulkanes gebaut.  Und es gibt sehr viele Mudpools, also Schlammlöcher in Whakarewarewatanga, wie es häufig abgekürzt wird.  Der Schlamm aus diiesen Löchern wird häufig für Gesichtsmasken genutzt, aber man sollte sich den Schlamm nicht selbst holen, da die Löcher wie Treibsand sind, und dazu noch relativ tief. Und als wäre das nicht genug, würde man während des Ertrinkens auch noch gekocht. Die Löcher sind größtenteils nämlich sehr heiß!

Aber, zumindest für mich, waren die Geysire am interesanntesten! Ich habe zwei von ihnen gesehen. Den Pohuto, laut unserem Guide der größte Geysir der südlichen Hemisphere, haben wir glücklicherweise gesehen. Und auch den Prince of Wales Feathers-Geysir haben wir gesehen. Er kündigt normalerweise den Pohuto an. Der Pohuto-Geysir kann im übrigen bis zu 30 (!) Meter hoch werden. Der Prince of Whales Feathers-Geysir nur sieben.

Maori

Und dann gibt es da auch noch die Maori. Whakarewarewatanga ist aber nicht der einzige Ort, der mit den Maori zu tun hat, den wir besucht haben. Es gibt nämlich auch noch die sogenannten Waitangi treaty grounds. Relativ bekannte Felder, wo einer der wichtigsten Verträge in Neuseelands Geschichte unterschrieben wurde. Zwischen Maori und Europäern. Sie liegen gegenüber von Russel, einem Ort in der Bay of Islands. In den Bay of Islands, die durchaus einen Besuch wert sind, ist auch Paihia, wo wir übernachtet haben.

Maori sind vermutlich so circa um das 13. Jahrhundert von anderen Pazifischen Inseln nach Neuseeland gekommen. Sie haben demnach zwar keine so lange Geschichte, wie zum Beispiel Europäer, aber durchaus eigene eigene Sprache, und eine eigene Kultur. Es gibt viele Tänze. Den sogenannten Kapa Haka, einen ehemaligen Kriegstanz, der heute zum Beispiel von den All Blacks (der neuseeländischen Rugbymanschaft) vor Rugbyspielen gemacht wird, zum Beispiel. Es ist sehr beeindruckend, und durchaus einen Besuch wert!

Alles Liebe, Jana